Ertragsfaktoren

Entscheidend für hohe Erträge einer Photovoltaikanlage an einem bestimmten Standort, ist neben der Größe der Modulfläche und der örtlich zu erwartenden Sonneinstrahlung, die optimale Ausrichtung der verbauten Module.

Aus den Globalstrahlungsdaten der langjährigen Statistik (1981 - 2000) des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den jeweiligen Standort, lässt sich die zu erwartende Sonneneinstrahlung ermitteln, anhand dessen, kann man auch den optimalen Ausrichtungswinkel bestimmen.

Die optimale Ausrichtung der Modulfläche ist in Deutschland immer nach Süden und der optimale Anstellwinkel liegt je nach Standort zwischen ca. 20 und 45 Grad.

Abweichungen der Modulausrichtung nach Ost oder West mindern den Ertrag etwas, aber auch bei größeren Abweichungen arbeiten PV-Anlagen dennoch wirtschaftlich.

Örtlich bedingte Verschattungen von Modulflächen wirken sich ebenfalls ertragsmindernd aus. Durch Verschattungsanalysen lassen sich eventuelle Aussparungsflächen bestimmen, um verschattungsbedingte Ertragsminderungen zu minimieren.

Heizen sich die Module zu sehr auf, verlieren sie ebenfalls etwas an Leistung. Bei größeren Anlagen lässt sich eine erwärmungsbedingte Ertragsminderung möglicherweise durch aktive Kühlung (z.B. durch Beregnung) minimieren.